Aachener Friedenspreis 2014 vergeben

Der Aachener Friedenspreis wurde am 1. September 2014 an Lebenslaute sowie CodePink verliehen. CODEPINK ist eine von Frauen initiierte Graswurzelbewegung für Frieden und soziale Gerechtigkeit, die sich zum Ziel gesetzt hat, die US-finanzierten Kriege und Besatzungen zu beenden, den globalen Militarismus zu bekämpfen und die bisher für Rüstung und Kriegszwecke eingesetzten (US-amerikanischen) Finanzmittel stattdessen in Gesundheit, Bildung, „Green Jobs“ usw. zu investieren. Unter dem Namen LEBENSLAUTE engagieren sich seit 1986 bundesweit rund 300 MusikerInnen in einem Protestorchester, das sich meist einmal jährlich in Chor- und/oder Orchesterstärke zu einer größeren bundesweiten Protestaktion, dazwischen auch in kleineren Ensembles zu regionalen Aktionen zusammenfindet: „Wir machen Musik zu einer gewaltfreien Aktion zivilen Ungehorsams.“

 

Mehr Informationen zu den Preisträgern

 

Der Aachener Friedenspreis wurde 1988 von 46 Einzelpersonen als Verein gegründet, um Frauen, Männer oder Gruppen zu würdigen und vorzustellen, die „von unten her“ dazu beitragen, der Verständigung der Völker und der Menschen untereinander zu dienen sowie Feindbilder ab- und Vertrauen aufzubauen. Der Preis wird unabhängig von ideologischen, religiösen oder parteipolitischen Kriterien und unabhängig von sozialer oder nationaler Zugehörigkeit der Preisträgerinnen und Preisträger verliehen.

 

Die Verleihung des Aachener Friedenspreises – dotiert mit 1000 € – findet jährlich zum Antikriegstag am 1. September statt.

 

Heute gehören dem Aachener Friedenspreis e.V. ca. 400 Mitglieder an, darunter rund 350 Einzelpersonen, sowie etwa 50 Organisationen. Unter diesen Organisationen finden sich unter anderem die Stadt Aachen, der regionale Deutsche Gewerkschaftsbund, katholische Organisationen im Bistum Aachen, der evangelische Kirchenkreis, zahlreiche weitere kirchliche Organisationen, der SPD-Unterbezirk, der Kreisvorstand der Grünen, Die Linke in der Städteregion Aachen.