BMZ-Evaluierung ‚Ziviler Friedensdienst‘ (ZFD) ausgeschrieben

(Auszug aus der Ausschreibung:)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Referat 120 – Evaluierung der Entwicklungszusammenarbeit; Außenrevision
Adenauerallee 139-141
53113 Bonn

Hintergrund: Seit mehreren Jahren sind ‚Krisenprävention und Friedensentwicklung‘ feste Bestandteile der entwicklungspolitischen Agenda, national wie international. Friedensentwicklung ist eines der vier Leitmotive des BMZ und daher ein zentrales Element deutscher Entwicklungspolitik.

(Auszug aus der Ausschreibung:)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Referat 120 – Evaluierung der Entwicklungszusammenarbeit; Außenrevision
Adenauerallee 139-141
53113 Bonn

Hintergrund: Seit mehreren Jahren sind ‚Krisenprävention und Friedensentwicklung‘ feste Bestandteile der entwicklungspolitischen Agenda, national wie international. Friedensentwicklung ist eines der vier Leitmotive des BMZ und daher ein zentrales Element deutscher Entwicklungspolitik.
Ein Instrument der deutschen Personellen Zusammenarbeit, das 1999 neu geschaffen wurde, stellt der Zivile Friedensdienst (ZFD) dar, ein Dienst für berufserfahrene Männer und Frauen im Rahmen des Entwicklungshelfergesetzes (EhfG).
Seit Programmbeginn 1999 bis Ende 2007 wurden für mehrjährige Einsätze insgesamt 387 Stellen von Frie­densfachkräften in 43 Ländern mit einem Volumen von rd. 129 Mio. EUR bewilligt. Zur Zeit sind 156 FFK im Einsatz. Die Einsatzorte liegen in Afrika südlich der Sahara, Asien/ Naher Osten, Lateinamerika und Südosteuropa.

Ziel der Evaluierung ist es:
1. Eine unabhängige Einschätzung der friedens- und entwicklungspolitischen Wirksamkeit des ZFD sowie der Effektivität und Effizienz der Planungs- und Umsetzungsverfahren vorzunehmen.
2. Konkrete Empfehlungen für die strategische und organisatorische Weiterentwicklung des ZFD zu erhalten.

Gegenstand der Evaluierung sind Entwicklungsmaßnahmen des ZFD seit Programmbeginn 1999 bis heute in bis zu acht ausgewählten Ländern. Die Fallstudien werden auf der Basis eines Vorschlags, des Inception Reports ausgewählt. Ein wesentliches Kriterium der Auswahl wird dabei die Dauer des ZFD-Engagements sein, um Wirkungen untersuchen zu können. Darüber hinaus sollen alle Träger berücksichtigt werden und Länder in der Stichprobe vertreten sein, in denen der ZFD mit möglichst vielen unterschiedlichen Trägern und Ansätzen aktiv war und ist. – Für Fragen, die die Organisation und administrative Verfahren des ZFD betreffen, steht der Zeitraum seit der letzten Evaluierung der Aufbauphase im Jahre 2002 im Vordergrund.
Grundsätzlich sind die Evaluierungskriterien Relevanz, Effektivität, Effizienz, übergeordnete entwicklungspolitische Wirkungen und Nachhaltigkeit anzulegen. Kohärenz, Koordination und Komplementarität sollen als weitere Kriterien hinzukommen.

Zentrale Fragestellungen
– Entwicklungs- und friedenspolitische Relevanz
– Werden die Ziele des ZFD erreicht (Effektivität)?
– Ist der ZFD ein effizientes Instrument?
– Welche übergeordneten Wirkungen werden erreicht?
– Wie nachhaltig sind die erzielten Wirkungen?
– Kohärenz, Komplementarität und Koordination
– Fragen zu Verfahren und Organisation des ZFD
– Querschnittsthemen