Geld für Entwicklungszusammenarbeit ist gut angelegt

Entwicklungszusammenarbeit ist die kostengünstigste Krisenprävention. Weltweit werden jedoch zehnmal mehr Mittel für Militärhaushalte als für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben. Die Deutsche Welthungerhilfe und terre des hommes haben nun den Bericht ‚Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe‘ vorgelegt. Er kritisiert die internationalen Bemühungen zur Entschuldung und fordert mehr Geld für zivile Krisenprävention bereit zu stellen und Militäreinsätze nicht mit Entwicklungsaufgaben zu vermengen. Entgegen der Bewertung der Nichtregierungsorganisationen sieht das BMZ erste Erfolge globaler Strukturpolitik. In Tansania und Mosambik gehen heute jeweils eine Millionen Kinder mehr in die Schule als vor der Entschuldungsinitiative. Auch in Handelsfragen hat es Fortschritte gegeben. So eröffne die neue EU-Baumwollmarktverordnung Millionen Menschen in West- und Zentralafrika, die von der Baumwollproduktion leben, neue und gerechtere Einkommensmöglichkeiten.