Gewinner des Bremer Friedenspreises 2013

Die Gewinner des sechsten Internationalen Bremer Friedenspreises 2013  sind eine argentinische Menschenrechtlerin, eine Initiative gegen Sklaverei in Pakistan und zwei profilierte Atomkraftgegner aus Gorleben.

 

Die indigene Argentinierin Natalia Sarapura kämpft seit 18 Jahren mit einem einzigartigen Entwicklungskonzept für die Rechte der Kolla, einem indianischen Volk im Nordwesten Argentiniens. Insan Dost Association setzt sich für ein Ende der Sklavenarbeit ein, die in Pakistan zwar verboten, aber immer noch weit verbreitet ist. Andreas Graf von Bernstorff und Anna Gräfin von Bernstorff aus Gartow im Wendland leisten seit 35 Jahren Widerstand gegen Castortransporte und Atompolitik.

 

Alle zwei Jahre vergibt die schwelle den internationalen Bremer Friedenspreis mit dem Titel „Schwellen überschreiten – Teufelskreise durchbrechen“. Mit diesem Preis ehrt die Stiftung Menschen und Organisationen, die in ihrer Arbeit Vorbild sind im Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Friedensengagierte aus der ganzen Welt nominieren eine Vielzahl von Personen und Projekten, aus denen die Jury der Stiftung die Preisträger für folgende drei Kategorien auswählt.

  • Der unbekannte Friedensarbeiter/ Die unbekannte Friedensarbeiterin
  • Beispielhafte Initiative
  • Öffentliches Wirken

Mit dem Friedenspreis rückt die Stiftung mutmachende Beispiele von überzeugender Friedensarbeit ins Licht der Öffentlichkeit, die bisher mit ihrer Arbeit wenig bekannt sind.

 

Mehr Informationen zu den diesjährigen Preisträgern hier.

 

Der Friedenspreis wird am 29. November umd 18 Uhr im Rathaus in Bremen offziell verliehen.