Heinrich-Böll-Stiftung gibt neue Reihe zur Demokratieförderung unter Bedingungen fragiler Staatlichkeit heraus

Im Rahmen der neuen Reihe ist vorgesehen, mehrere Publikationen herauszugeben, die sich am Beispiel eines Landes bzw. einer Region mit dem Thema ‚Demokratieförderung und State-building in fragilen Staaten‘ beschäftigen und dabei die oben erläuterten Aspekte aufgreifen. Ferner soll jede der geplanten Publikationen über die Darstellung eines spezifischen ‚Falles‘ hinaus übergreifende Aspekte herausarbeiten, die auch und vor allem in anderen Ländern und Regionen konstruktiv verwendet werden können.

Im Rahmen der neuen Reihe ist vorgesehen, mehrere Publikationen herauszugeben, die sich am Beispiel eines Landes bzw. einer Region mit dem Thema ‚Demokratieförderung und State-building in fragilen Staaten‘ beschäftigen und dabei die oben erläuterten Aspekte aufgreifen. Ferner soll jede der geplanten Publikationen über die Darstellung eines spezifischen ‚Falles‘ hinaus übergreifende Aspekte herausarbeiten, die auch und vor allem in anderen Ländern und Regionen konstruktiv verwendet werden können.
Inhaltlich müssen aus Sicht der Heinrich Böll Stiftung vor allem folgende Schwerpunkte betont werden:
Zum Einen ist eine herausragende Einbindung der Genderperspektive unumgänglich.
Zum Zweiten ist eine spezielle Berücksichtigung und Einbeziehung von Sichtweisen aus den Zielländern ebenso offensichtlich geboten wie bisher in der nationalen und internationalen Debatte häufig vernachlässigt.
(Dies ein Auszug aus der Vorankündigung der Reihe)

Der Band 1 zu Afghanistan enthält folgende Beiträge:
– Wiederaufbau zwischen allen Stühlen: Die internationale Intervention in Afghanistan zwischen Staat, Zivilgesellschaft und traditionellen Eliten (Conrad Schetter)
– ‚Gender‘ in Afghanistan: Die Integration von Genderaspekten in lokale und nationale Entscheidungsprozesse (Sippi Azerbaijani Moghaddam)
– Wiederaufbau Afghanistans für die Afghanen? Überlegungen zur Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Afghanistan (Marion Müller)
– Zur Integration traditioneller Strukturen in den Staatsbildungsprozess: Lehren aus dem Tribal Liaison Office (Swisspeace) in Loya Patia (Masood Karokhail / Susanne Schmeidl)
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, November 2006, 88 Seiten, Photos
ISBN 3-927760-54-4

Die Publikation ist ab sofort als Print-Ausgabe und Online jeweils in englisch und deutsch verfügbar. Kontakt: info@boell.de oder spilker@boell.de