Ökumenisches Netzwerk Zentralafrika feiert 10-jähriges Bestehen

Mitglieder, MitarbeiterInnen und Partner des ÖNZ feiern am 27. November 2012 das zehnjährige Bestehen des Netzwerks. Gewachsen ist das Netzwerk aus einem unregelmäßig stattfindenden Runden Tisch, bei dem sich die MitarbeiterInnen der kirchlichen Werke seit 1994 über die politische Lage und ihre Projekte in Zentralaufrika austauschten.

Nach dem Genozid in Ruanda und den Kongokriegen wurde der Bedarf für ein kontinuierliches Lobbying zu den Themen Menschenrechte und Frieden gegenüber deutschen und europäischen politischen Entscheidungsträgern immer deutlicher.

 

2002 gelang es schließlich, die Finanzierung eines Lobbybüros in Berlin mit Hilfe der Gründungsmitglieder Büro für die Welt, Diakonie/Menschenrechte, Misereor, Pax Christi und Vereinte Evangelische Mission zu sichern. Seither hat das ÖNZ-Büro ein breites methodisches Instrumentarium entwickelt, um die Stimme der Partner im Süden in Berlin hörbar zu machen. Menschenrechtsgruppen, kirchliche Gruppen, Bischöfe, Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft übermitteln dem Netzwerk ihre Anliegen, die das ÖNZ dann in Form von Publikationen, Vorträgen, auf Veranstaltungen und vor allem im Dialog mit dem Auswärtigen Amt, den zentralafrikanischen Botschaften, Abgeordneten des deutschen Bundestags, den Medien und Experten vertritt.

(aus dem aktuellen ÖNZ-Newsletter)