Online-Diskussion zur Eine-Welt-Strategie in Nordrhein-Westfalen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will den nordsüdpolitischen Aktivitäten des Landes durch eine Eine-Welt-Strategie mehr Geltung und Wirkung verschaffen. Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen Angelica Schwall-Düren ruft deshalb Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Weiterentwicklung der Eine-Welt-Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen zu beteiligen. Die Strategie soll den politischen und ethischen Zielen globale nachhaltige Entwicklung, friedliches Zusammenleben der Völker, Armutsbekämpfung, Menschenrechte, internationale Gerechtigkeit, gesellschaftliche Inklusion und nachhaltige Entwicklung verpflichtet sein. Ein Online-Portal steht hierfür vom 20. Juni bis Mitte September 2011 zur Verfügung. Es ist möglich sich in zehn fachlichen Themenbereichen mit Anregungen und Erfahrungen einzubringen und so an der Entstehung der neuen Eine-Welt-Strategie des Landes mitzuwirken. Ein Beitrag des BICC dient als Diskussionsgrundlage für den Bereich „Frieden“. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen wird die Debatte im Auftrag der Staatskanzlei begleiten und moderieren.
 

Während der Online-Konsultation sind außerdem dezentrale Diskussionsveranstaltungen in verschiedenen nordrhein-westfälischen Zentren geplant. Im Anschluss an die Online-Konsultation werden die Inhalte zu einem Ergebnispapier zusammengefasst und in einer Abschlussveranstaltung zur Diskussion gestellt. Die Ergebnisse werden auch die Grundlage für eine Kabinettsvorlage der Landesregierung sein. Im ersten Quartal 2012 schließlich soll die neue Eine-Welt-Strategie auch dem Landtag zur Abstimmung vorgelegt werden. Das Eine Welt Netz NRW e.V. bittet darum, dass sich die Eine-Welt-Engagierten mit ihrem Expertenwissen an der Debatte beteiligen.

 

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