Tracking Lethal Tools

Menschenrechtsverletzer können sich mühelos illegal Kleinwaffen beschaffen. Die Wege von konventionellen Waffen, durch die jährlich schätzungsweise eine halbe Million Menschen ums Leben kommen, lassen sich kaum zurückverfolgen und die Export-Länder bleiben unbehelligt, berichten die Verfasser der Studie „Tödlichen Gütern auf der Spur“ (Oxfam, amnesty international, Iansa). Eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen arbeitet seit Juni 2004 daran, weltweit wirksame und standardisierte Instrumente zur Markierung und Registrierung der tödlichen Waffen zu schaffen: durch elektronische Erfassung von Seriennummer, Hersteller, Produktionsjahr und Empfänger, um so den Punkt ausfindig machen zu können, an dem die legale Kette verlassen wird. Im Juli will die UN-Arbeitsgruppe Ergebnisse vorlegen. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter: www.controlarms.org