TZ- und FZ-Reform nimmt Gestalt an

Die seit längerem geplante – und auch von der OECD geforderte – bessere Verknüpfung von Finanzieller und Technischer Zusammenarbeit in der deutschen Entwicklungspolitik nimmt Gestalt an. Eine vom BMZ in Auftrag gegebene Untersuchung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PWC) empfiehlt drei von insgesamt sieben vorgestellten Modellen, um die beiden wichtigen Träger der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, KfW-Entwicklungsbank und GTZ, besser zu vernetzen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der deutschen Entwicklungspolitik zu verstärken, das Profil der Entwicklungszusammenarbeit zu schärfen und ihre Effizienz zu steigern und die internationale Abstimmung zu erleichtern. Die drei von PWC favorisierten Modelle reichen von einer eigenständigen EZ-Agentur über eine Institution, die sich – als Tochterunternehmen – im Besitz der KfW befindet, bis hin zu einer Teilfusion, bei der GTZ-Planungs- und Steuerungsfunktionen bei der KfW-Entwicklungsbank angesiedelt werden, die GTZ jedoch daneben als Durchführungsorganisation bestehen bleibt. Welche Form verwirklicht wird, wird in den nächsten Monaten mit allen Beteiligten erörtert und abgestimmt.