UN-Friedenstag am 21. September: Deutsche Organisationen fordern mehr zivile Friedensförderung

In den weltweit etwa 130 gewaltsamen Konflikten und Kriegen Frieden zu stiften, ist eine dringliche Aufgabe der Weltgemeinschaft. Daran soll der internationale Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September erinnern, der 2001 als Jahrestag für Frieden, Gewaltfreiheit und für eine internationale Waffenruhe ausgerufen wurde.

In den weltweit etwa 130 gewaltsamen Konflikten und Kriegen Frieden zu stiften, ist eine dringliche Aufgabe der Weltgemeinschaft. Daran soll der internationale Friedenstag der Vereinten Nationen am 21. September erinnern, der 2001 als Jahrestag für Frieden, Gewaltfreiheit und für eine internationale Waffenruhe ausgerufen wurde.
Deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen wollen den Internationalen Friedenstag in Deutschland als Gedenktag fest etablieren. Die Feierlichkeiten hierfür finden in diesem Jahr vom 19. bis 21. September in Bonn statt, wo ein Programm mit Diskussionen, Kultur und dem 5. Bonner Friedenslauf für eine zivile, nicht-militärische Friedensförderung wirbt.
Die Friedenspolitik steht heute vor großen Aufgaben: Etwa 25 Millionen Menschen sind aus ihrer Heimat vertrieben, gewaltsame Konflikte verschärfen Armut und nehmen vielen Menschen die Existenzgrundlage.
Trotz aller Kritik scheinen Militärmissionen mit UN-Mandat für die Politik häufig das wichtigste Instrument der Friedensförderung zu sein. Langfristige Erfolge sind dabei jedoch nur schwer einzuschätzen und drohen am chronischen Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu scheitern. In diesem Kontext kommen Ansätze der zivilen Friedensförderung immer stärker in den Blickpunkt, weil sie im Sinne einer langfristigen Konfliktlösung Frieden stiften.
Der Internationale Friedenstag in Bonn wird von Organisationen veranstaltet, die sich für eine zivile, nicht-militärische Friedensförderung einsetzen:
Frauennetzwerk für Frieden (FNF), Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD), Evangelischer Entwicklungsdienst (EED), Friedrich-Ebert- Stiftung (FES), Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Netzwerk Friedenskooperative, Peace Brigades International (PBI), Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt), Bonn International Center for Conversion (BICC), Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Medienkontakt: Susanne Reiff, to the point communication, Auf dem Forst 13, 53639 Königswinter, Tel: 02244/878381, eMail: info@tothepoint.de
Kontakt Veranstalter: Beate Roggenbuck, Im Meisengarten 34, 53179 Bonn, Tel: 0228/ 365105, eMail: kontakt@Beate-Roggenbuck.de