Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Die Veranstaltungsreihe „Stoppt die Waffenhändler – Rüstungsgüter Made in Germany ins südliche Afrika“ wird gemeinsam von Connection e.V., der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! und der Informationsstelle Südliches Afrika veranstaltet.

Vom 27. Februar bis 9. März 2012 steht der angolanische Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo für die Veranstaltungsreihe zur Verfügung. Er lebt in Deutschland und arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand. Emanuel Matondo ist Bewegungsarbeiter, Journalist und Aktiver der Angolanischen Antimilitaristischen Menschenrechtsinitiative. Er wird die Veranstaltungen in deutscher Sprache durchführen.

 

Als Beitrag der Gruppen für Materialien, Technik, Honorar und Fahrtkosten erwarten wir 280,- € pro Veranstaltungsort. Unter www.aufschrei-waffenhandel.de/Finanzierung.72.0.html finden sich Tipps, wie die Finanzierung der Veranstaltung organisiert werden kann. Falls bestimmte Veranstaltungen nicht zustande kommen können (oder Schwierigkeiten bestehen), werden wir Rücksprache mit Euch halten. In Einzelfällen ist auch eine anderslautende Absprache möglich.

 

Gruppen, die Veranstaltungen durchführen wollen, werden gebeten  zusätzlich zu prüfen, ob Besuche bei Zeitungen und Radio, Schulbesuche sowie andere Gelegenheiten der Öffentlichkeitsarbeit möglich sind, um die Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geplant ist, dass der Referent für jeden Ort einen Tag Zeit hat. Connection e.V. bietet ausdrücklich an, bei der Suche nach Kontakten behilflich zu sein, soweit das möglich ist.

 

Was wird von Connection e.V.  bei der Organisationsvorbereitung geboten? Durch die von den Interessenten eingetragenen Wünsche auf der Internetseite www.Connection-eV.de/projekt-reihe.php bezüglich der Veranstaltungstage (z.B. Wochentag) wird von uns ein Veranstaltungsplan erstellt. Die genauen Termine werden dann kommuniziert. Dies dient auch der Bestellung von Flugblättern und Plakaten mit Eindruck des Veranstaltungshinweises. Für Ideen bei der Pressearbeit vor Ort, Finanzbeschaffung vor Ort, Anfragen für breitere politische Bündnisse und dergleichen steht Connection e.V. jederzeit zur Verfügung.

 

Eine bundesweite Pressearbeit wird von Connection e.V. gewährleistet. Die Veranstalter wären allerdings sehr erfreut, mögliche Kontakte für Pressearbeit zu erfahren. Die Mitteilung zu den Veranstaltungen vor Ort müssen von den lokalen Veranstaltenden gemacht werden. In Abständen werden alle veranstaltenden Gruppen/Initiativen Rundbriefe mit Infos erhalten. Hierin finden sich aktuelle organisatorische Hinweise, aktuelles Infomaterial für die Veranstaltungen und dergleichen mehr. Alle durchführenden Gruppen erhalten Plakate und Flugblätter.

 

Was Connection e.V. nicht organisiert

– die frühzeitige (wegen Flugblatteindruck) Anmietung eines Raumes;

– die Unterbringung des Referenten in Form einer privaten Unterkunft;

– die Mobilisierung (Verteilen von Flugblättern und Plakate) vor Ort;

– die Bündnis- und Pressearbeit vor Ort.

 

Zeitplan

27. Februar bis 9. März 2012

Rückmeldungen von Gruppen und Initiativen müssen bis zum 6. November 2011 an uns gehen.

Anschließend werden wir uns um die Rücksprachen mit den veranstaltenden Gruppen kümmern.

Bestätigung der Veranstaltung bis 11. November 2011.

Bis zum 10. Januar 2012 benötigen wir genaue Angaben zum Eindruck in das Flugblatt und Plakat. Im Anschluss werden die Materialien versandt.

Veranstaltungsreihe ab 27. Februar 2012.

Mehr Informationen