Weltfriedensdienst Programm „Global Generation“ als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ anerkannt

Berlin, 17. Februar 2011

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Weltfriedensdienst-Programm „Global Generation – Global Education For The Elderly“ als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Damit wird anerkannt, dass der Weltfriedensdienst mit seinen Partnern die Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzt. Global Generation vermittelt nachhaltiges Denken und Handeln. Am 23. Februar 2011 wird die Auszeichnung bei der Bildungsmesse didacta in Stuttgart übergeben.

„Global Generation zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Angebot, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade in Deutschland und Mitglied der Jury.

Global Generation wendet sich an Menschen ab 50 in Deutschland, Österreich und Ungarn. In Workshops nähern sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer globalen Themen über ihre eigene Biografie an. So wird der Grundstein für ein langfristiges Engagement gelegt.

In einem gesonderten Kurs erwerben Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Fähigkeit, sich in ihrem Umfeld für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen. Auf zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen werden Methoden und Projekte der entwicklungspolitischen- und friedenspädagogischen Arbeit aus Süd und Nord vorgestellt. Ab Mai 2011 wandert eine Ausstellung zu Biografien älterer Menschen in Süd und Nord durch Europa und das südliche Afrika.

Das Projekt wird gemeinschaftlich von den Partnern Weltfriedensdienst e.V., der Brücke Most Stiftung in Deutschland, Südwind in Österreich und der ungarischen BOCS Foundation getragen.

Zum Weltfriedensdienst-Projekt „Global Generation“ geht es hier entlang.